Spass und Pech am Quer durch Zug

Traditionsgemäss startet der TSV Galgenen die Leichtathletiksaison immer mit der Stafette am Quer durch Zug. Das war auch in diesem Jahr nicht anders und ging gleich mit sechs Teams an den Start. Der Teamevent verspricht immer sehr viel Spektakel auf der Pflastersteinunterlage durch die Altstadt in Zug, gesäumt von vielen Zuschauern entlang der Strecke.
In den Jugendkategorien setzte der TSV Galgenen auch viele sehr junge Läuferinnen und Läufern in den älteren Kategorien ein. So konnte zwar ein Team zusammengestellt werden, aber mit dem Ausgang um die Podestplätze war von Anfang an klar, dass dies sehr schwierig werden sollte. Doch der Wettlauf machte dennoch sehr viel Spass, war doch die Teilnehme für viele Mitglieder erstmalig und so bleiben die Atmosphäre und die eindrücklichen Erinnerungen sicher noch lange erhalten.
Die erwachsenen Teams waren sehr ausgeglichen und stark aufgestellt und so bestand die leise Hoffnung, auch um die vorderen Ränge mitlaufen zu können. Den Anfang machte das erste Team in der Frauenkategorie und sie erwischten gleich einen sehr guten Start in das Rennen. Diese gute Ausgangslage vermochten die Läuferinnen bis ins Ziel zu behaupten und kamen als Dritte der Serie ins Ziel, was schlussendlich zum 10. Rang reichen sollte. Die Startläuferin vom zweite Frauenteam wurde nach dem Start in der ersten engen Kurve etwas ausgebremst, sodass der erste Schwung verloren ging. Doch mit grossem Kampfgeist vermochte Läuferin um Läuferin Boden gut zu machen und so fehlten schlussendlich winzige acht Zehntelsekunden auf den begehrten Podestplatz.
Ausgerechnet zum Start der Männerkategorie setzte der Regen ein und verwandelte die Pflastersteine zu einer sehr rutschigen und gefährlichen Unterlage. Doch diese wurde den Startläufern nicht einmal zum Verhängnis, sondern das grosse Gerangel um die vorderen Plätze in der ersten Kurve nach dem Start. Leider wurde dabei mitunter auch der Starter vom TSV in einen heftigen Sturz verwickelt. Er konnte nach einigen Momenten das Rennen zwar fortsetzen, doch mit dieser Ausgangslage war das Rennen bereits früh gelaufen und ein Podestplatz ein Ding der Unmöglichkeit. Dennoch gaben die folgenden Läufer nicht auf und konnten sich noch bis auf den 7. Rang vorkämpfen.

